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Wie überwacht man nicht-leitende Flüssigkeiten?

  • 11. Mai 2023
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Tag

Viele Wassermelder nutzen zur Detektion von Flüssigkeiten deren elektrische Leitfähigkeit. Bei der Überwachung von nicht-leitenden Flüssigkeiten stossen Wassermelder aufgrund dieser Funktionsweise an ihre Grenzen. Mit dem HY-WA-OPTO haben wir einen Wassermelder entwickelt, dessen Messprinzip auf der Veränderung des Brechungsindex basiert. So lassen sich auch Flüssigkeiten überwachen, die keinen Strom leiten.

Für Wassermelder gilt der Grundsatz: Je besser die Leitfähigkeit einer Flüssigkeit, desto zuverlässiger wird sie erkannt.

So funktioniert ein Wassermelder

Im Grundprinzip bestehen Wassermelder aus den folgenden Komponenten:

  • Sensor mit 2 oder 4 Sensorpunkten oder -stiften

  • Steuereinheit mit Umschaltrelais

  • Alarmeinheit

Kommen die Sensorpunkte mit leitender Flüssigkeit in Berührung, entsteht eine elektrische Verbindung zwischen den Sensorpunkten. Diese erkennt die Steuereinheit und schaltet das Relais, was wiederum die angeschlossene Alarmeinheit aktiviert. Dabei gilt der Grundsatz: Je besser die Leitfähigkeit einer Flüssigkeit, desto zuverlässiger wird sie von einem Wassermelder erkannt.

Aber wie überwacht man Wasser, wenn es so behandelt wurde, dass es nur noch schwach oder gar keinen elektrischen Strom mehr leitet, wie destilliertes Wasser oder Osmosewasser? Oder mit einer nicht-leitenden Flüssigkeit verunreinigt oder versetzt ist?


Wassermelder mit optimiertem Messverfahren für nicht-leitende Flüssigkeiten

Zur Überwachung solcher wenig oder nicht-leitenden Flüssigkeiten haben wir den HY-WA-OPTO entwickelt. Sein Messprinzip basiert nicht auf der elektrischen Leitfähigkeit eines Mediums, sondern auf der Veränderung des Brechungsindex. Dieser verändert sich bei Benetzung oder Betauung und der Sensor erkennt durch die integrierte Lichtquelle und den Lichtempfänger, dass Flüssigkeit vorhanden ist.


Der HY-WA-OPTO spricht auf alle leitenden und nicht-leitenden Flüssigkeiten an und ist speziell geeignet zur Überwachung von

  • Osmosewasser

  • destilliertem Wasser

  • Wasser, welches mit nicht-leitenden Flüssigkeiten verunreinigt ist

  • Sole (Wärmepumpe)

  • Öl

  • VE-Wasser etc.


Er kann in Heizungsräumen, Tiefgaragen, mechanischen Werkstätten oder auch Auffang-, Kondensat- und Ölwannen eingesetzt werden. Mithilfe eines Magnets können die Empfindlichkeit und der Alarmspeicher konfiguriert werden.


Über den integrierten potentialfreien Relaiskontakt kann der HY-WA-OPTO direkt an ein bestehendes Gebäudeleitsystem/eine bestehende Gebäudeautomation (SPS, PLC, MSRL etc.), unser ProLTE Fernalarm-/Fernschaltgerät oder jeden anderen Verbraucher mit 30V/1A angeschlossen werden. Zur Selbstüberwachung ist das Schaltrelais im Betrieb angezogen und fällt im Alarm- oder Störungsfall ab. Via LED-Anzeige werden Betrieb und Störung am Gerät angezeigt. Zur einfachen Fixierung am Boden ist optional ein Montagebügel erhältlich.


Bei Fragen zu den Einsatzmöglichkeiten des HY-WA-OPTO geben wir Ihnen gerne Auskunft und beraten Sie. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.



Wir entwickeln und produzieren die Geräte und beraten Sie gerne zu den Einsatzmöglichkeiten, wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Für die Installation wenden Sie sich bitte an den Installateur Ihres Vertrauens.



Flüssigkeitsmelder HY-WA-OPTO

für nicht-leitende Flüssigkeiten, Auswert-Einheit integriert, mit integrierter Fehlererkennung




Wunderli Electronics AG

Oberfeldstrasse 13

CH-8570 Weinfelden


T +41 71 622 52 10

info@wue.ch

wue.ch 



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